
Partizipativer Strategieprozess Zukunft Gesundheitsförderung
Eine Zukunft in guter Lebensqualität, mit vielen gesunden Lebensjahren und Chancengerechtigkeit für alle in Österreich lebenden Menschen, dazu kann Gesundheitsförderung gerade jetzt besonders beitragen.
2022 wurde der partizipative Strategieprozess "Zukunft Gesundheitsförderung" mit der Bevölkerung, Expertinnen und Experten, Akteurinnen und Akteure aus der Politik und weiteren Stakeholderinnen und Stakeholdern umgesetzt.
Der Prozess baut auf den Erfahrungen und Zielsetzungen der Gesundheitsziele Österreich auf und wurde gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Gesundheitsziele weiterentwickelt.
Ergebnis des vielstimmigen Strategieprozesses ist die Roadmap in welcher 10 Maßnahmenbündel für eine Zukunft in guter Lebensqualität, mit vielen gesunden Lebensjahren und Chancengerechtigkeit für alle in Österreich lebenden Menschen präsentiert werden.
Um die Perspektiven der Bevölkerung, der Expertinnen und Experten, der Stakeholder und der Politik einzuholen, wurde im Rahmen des Strategieprozesses eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden kombiniert.
Diese ermöglichen einerseits einen visionären, langfristigen Blick in die Zukunft und zeigen andererseits kurz- und mittelfristige Prioritäten auf. Die „Foresight“-Methode ermöglichte den Blick in die fernere Zukunft. Die „Foresight“-Methodik bot den Blick in die fernere Zukunft. Bürger:innen-Räte, Fokusgruppen und ergänzende digitale Diskussionsformate machten unter der Beteiligung von Expertinnen, Experten, Stakeholder:innen, Entscheidungsträger:innen und der Bevölkerung – darunter auch vulnerable und gesellschaftlich benachteiligte Gruppen – eine Prioritätensetzung für die nächsten Jahre möglich.
Die Roadmap wurde unter anderem im Rahmenarbeitsprogramm des Fonds Gesundes Österreich, welches Förderschwerpunkte im Bereich der Gesundheitsförderung festgelegt aufgegriffen. Ideen aus der Roadmap werden auch im Rahmen der "Agenda Gesundheitsförderung" umgesetzt.

Phasen
Online-Bürger:innen-Dialog

Der öffentliche "Bürger:innen-Dialog zu Lebensqualität: Wo drückt der Schuh?" gab in Österreich lebenden Menschen die Möglichkeit, ihre Anliegen zu adressieren. Sie wurden gefragt wodurch sich ihre persönliche Lebensqualität verringern, und wodurch sich ihre Lebensqualität im Alter vermindern könnte. Insgesamt brachten 87 Personen in 171 Beiträge ihre Anliegen ein. Weiter unten finden Sie einige der Antworten.
Ihre Bedarfe wurden in 12 Problembereiche gegliedert, die untenstehend zusammengefasst sind:
- Unbezahlte Betreuungsarbeit und fehlende Unterstützungs- und Betreuungsangebote, Schlechte Work-Life-Balance
- Gesellschaftliche und soziale Spannungen, belastende Krisenzeit durch Pandemie, Klimawandel und Krieg; zunehmende Verbauung und Umweltbelastungen und unzureichende öffentliche Infrastruktur für einen gesunden Alltag
- Finanzielle Unsicherheit und Teuerungen, geringe Pensionen und Altersarmut, Einsamkeit und unsichere Wohn- und Pflegesituation im Alter
- Gesundheitliche Probleme und Erkrankungen, mangelnde Versorgung im Gesundheits- und Pflegebereich sowie ungesunde Lebensweise und fehlende Unterstützungsangebote in den Lebenswelten
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Veranstaltungsdatum: Oktober 12., 2022 um 09:00 bis Oktober 13., 2022 um 18:00.
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