Am 7.7. fand ein Gespräch mit Johann Hochreiter zu mehreren von ihm eingebrachten, priorisier-ten Ideen statt. Ideen, die am 7.7. besprochen wurden, betrafen die folgenden Themenfelder:
o Ideen im Feld Seltene Erkrankungen
o Ideen im Kontext Patient:innenvertretung
o Gesundheitsinformation und Patient:innenmitsprache
Bei dem Gespräch anwesend waren 4 Expertinnen der GÖG, die mit Projekten in den drei Themenfeldern befasst sind.
Wir bedanken uns herzlich bei Johann Hochreiter für sein Engagement und die vielen Anregun-gen, die er zu den drei genannten Themenfeldern eingebracht hat. Wir nehmen seine Informati-onen als wichtige Anregungen zur Relevanz bestimmter Themen in den damit in Verbindung stehenden Projekten mit.
Keine Woodoo-Medikamente in Apotheken
Von "Ideenbox"
Zum Projekt
In Apotheken sollten keine „Medikamente“ verkauft und beworben werden, deren Wirkung nicht über den Placeboeffekt hinausgeht.
Die Bewerbung dieser „Medikamente“ führt jede Zuerkennung von fachlicher Expertise an Apothekenpersonal ab absurdum.
Ebenso wie das Vertrauen in „Gesundheitsinformationen“ aus dem österreichischen Gesundheitssystem und der Ärzteschaft, das/die „homöopathische Mittel“ immer noch als „Medizin“ adelt.
https://netzwerk-homoeopathie.info/
https://homoeopathie.at/neues-aerzte-netzwerk-homoeopathie-gegruendet/
Offizielle Updates
Letztes Update: 14. Juli 2026
Veröffentlicht am 14. Juli 2026
Vielen Dank für die Idee! Wir melden uns zur Vereinbarung eines Gesprächstermins, bei dem auch die weiteren Ideen besprochen werden können.
Veröffentlicht am 22. April 2026
Kommentare(7)
Bitte , um kommentieren zu können.
Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Profil von Stefan Uttenthaler
Gepostet von:Stefan Uttenthaler
vor 3 Monaten
Ich würde Globuli in Apotheken nicht verbieten, jedoch den Verkauf für Drogerie- und Supermärkte freigeben. Durch den Verkauf in Apotheken bekommen Globuli eine "Aura" der Wissenschaftlichkeit, Patienten denken, dass das ein wirksames Medikament sein muss, wenn es in Apotheken verkauft wird. Diese Fehlvorstellung kann geradegerückt werden, wenn Zuckerkügelchen auch in Drogerien zu erwerben sind.
Profil von Johann Hochreiter
Gepostet von:Johann Hochreiter
vor 4 Monaten
Ich habe als Vorbereitung versucht, die Medienstimmung dazu einzufangen, damit wir nicht diese Diskussion bei Null beginnen müssen:
https://sarko.at/Themen-GOEG-IdeenBox/storage/Vorbereitung_Keine_Woodoo-Medikamente_in_Apotheken.pdf
Profil von disc disc
Gepostet von:disc disc
vor 5 Monaten
Auch wenn homöopathische und andere Mittel eventuell nur Placebo Effekte haben, so wären sie im Falle des Placebo Effektes dann doch deutlich billiger in der Behandlung als andere Medikamente auf chemischer Basis. Also finde ich es auch aus ökonomischen Gründen gut, wenn diese Mittel angeboten werden
Profil von Stefan Uttenthaler
Gepostet von:Stefan Uttenthaler
vor 3 Monaten
@disc disc zur Frage, ob homöopathische Mittel wenigstens ökonomische Vorteile bieten, gibt es mittlerweile wissenschaftliche Evidenz, und die Antwort lauter NEIN. Die deutsche Technikerkrankenkasse hat eine Studie mit ihren Versicherten durchgeführt, und das Ergebnis ist, dass Versicherte mit einer Zusatzversicherung für Homöopathie deutlich teurer kommen als jene ohne diese Versicherung.
Profil von Anupoma Pinky Haque
Gepostet von:Anupoma Pinky Haque
vor 7 Monaten
Es sollten klare Kennzeichnungen für „Arzneimittel mit EMA-Zulassung (Europäische Arzneimittel-Agentur)“ und solche ohne Zulassung geben. Produkte sollten eindeutig als „Nahrungsergänzungsmittel“ gekennzeichnet sein.
Profil von Anupoma Pinky Haque
Gepostet von:Anupoma Pinky Haque
vor 7 Monaten
Sie haben vollkommen Recht.
Profil von Anna Szyma
Gepostet von:Anna Szyma
vor 7 Monaten
Halte ich ebenfalls für nicht durchführbar, v.a. weil viele dieser "Medikamente" online oder im Supermarkt gekauft werden können. Ich fände es besser, wenn Apotheker beim Verkauf dieser Mittel darauf hinweisen müssen, dass diese keine medizinische Evidenz haben oder so.
beantwortet
beantwortet
52 Stimmen von 50 erforderlichen Stimmen
Teilen
Gepostet von
Themen
Gesundheitskompetenz > Verkauf wirkungsloser Produkte in Apotheken
