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Dauer-Rezepte in vernünftigen Packungsgrößen

Von "Ideenbox"

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Für absehbar langdauernde Behandlungen sollten Medikamente in vernünftigen Packungsgrößen verschreibbar sein. Eine Verschreibungsmöglichkeit per e-Rezept ist dabei zwar eine Erleichterung, wenn das e-Rezept per Telefon angefordert werden kann, aber trotzdem nur der halbe Weg.

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Letztes Update: 5. März 2026

Kommentare(6)

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Profil von Thomas Tost
Gepostet von:Thomas Tost
vor 4 Wochen
Besonders schwierig wird es, wenn Ärzte und Primärversorgungszentren die Richtlinien noch strenger Auslegen als die Kassen um nicht negativ aufzufallen. Ich nehme viele Medikamente und mir werden oft kleinere Einheiten verschrieben als nötig und diese kleinen Packungen müssen dann von der Apotheke extra bestellt werden - und das bei z.B. Blutdruckmedikamenten. Ich unterstütze die Initiative von Johann Hochreiter ausdrücklich und hoffe auf eine effizientere Verschreibung von Dauermedikamtenten.
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Wo man auf Geld und Aufwände schaut, redet man mittlerweile nicht mehr von Quartals-, sondern von Jahresrezepten: https://www.aerzteblatt.de/news/warken-will-losung-bei-jahresrezepten-fur-chronisch-kranke-d614ad13-c8f0-401f-8fbc-a9c1a6b9a8a5
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Die Experten-Beantwortung der "Idee" ist vielleicht für Aussenstehende nicht leicht zu interpretieren, darum führe ich hier meine Interpretation der Antwort an: Den lapidaren Verweis auf die Gesetzeslage deute ich so, dass die aktuelle Vorgehensweise des Dachverbandes als Ersteller/Eigentümer des Erstattungskodex nicht der Intention des Gesetzes entspricht (Aufsichtsorgan ist das Gesundheitsministerium). Mein Ergebnis dieses Gesprächs ist eine nachdrückliche Forderung an den Dachverband, umgehend die Anzahl der verschreibbaren Originalverpackungen bei billigen Medikamenten auf das gesetzlich vorgesehene Ausmaß oder auf zumindest den typischen Quartalsbedarf zu erhöhen. Ich habe nach dem Expertengespräch versucht, das Verhältnis des EKO zum Recht ein wenig einzuordnen und zu schätzen, wieviel Millionen Euro alle Bürger, welche ins Gesundheitssystem einzahlen, durch Quartals- Verschreibungen sparen würden. Versorgungssicherheit ist natürlich auch ein Thema. Meine weiterführende Diskussion zu diesem Thema gibt es hier: https://sarko.at/Themen-GOEG-IdeenBox/GOEG-Ideenbox.htm
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Profil von Wolfgang Mähr
Gepostet von:Wolfgang Mähr
vor 6 Monaten
Besonders ärgerlich sind auch Großpackungen, die nicht oder nicht ausreichend erhältlich sind. ZB Kreon 10x50 Hartkapseln oft nur einzeln erhältlich, statt 7,5€ Rezeptgebühr sind dann plätzlich 75€ fällig.
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@Wolfgang Mähr Die 500 Stk-Packung steht ganz regulär im Erstattungskodex EKO. Der Dachverband rühmt sich damit, bei der Packungsgrößenzulassung restriktiv zu sein, um damit die Liefersicherheit hoch zu halten, aber hier funktioniert es offenbar doch nicht. Verständlich ärgerlich. Und danke für den Hinweis!
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Profil von Günther Wanke
Gepostet von:Günther Wanke
vor 6 Monaten
Für chronische seltene Erkrankung sehr hilfreich
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Digitalisierung und Entbürokratisierung im Gesundheitswesen > Unzweckmäßige Packungsgrößen bei Dauermedikation