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Case Manager für Patienten ohne oder mit nicht passender Diagnose in den großen Universitätsspitälern

Von "Ideenbox"

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Im NAP.se (2015) wurde im Handlungsfeld 3, Ziel 8, die Ausarbeitung eines Konzepts für Patienten ohne Diagnose für 2016 in Aussicht gestellt, aber es ist noch nicht viel davon zu sehen. Patienten sind nach wie vor auf der Suche nach einer ungewöhnlichen Diagnose oder auf der Suche nach einer qualifizierten Zweitmeinung immer noch meist auf Zufall, Mundpropaganda und Glück angewiesen. Bei auffälligen Red Flags (dabei geht es nicht nur um seltene Erkrankungen), die hinweisend auf eine bisher unbenannte Erkrankung sind, und für die im normalen Versorgungsrahmen keine Lösung gefunden werden konnte, sollte in den 4 größeren Universitätsspitälern der Service eines Case Managers geboten werden, um die Möglichkeiten des Spitals effizient nutzen zu können oder im Bedarfsfall auch einen Abklärungsversuch in europäischen Netzwerken anzustoßen und zu vermitteln. Ganz ausdrücklich geht es dabei nicht nur um seltene Erkrankungen, sondern allgemein um Patienten mit unpassender Diagnose oder mit unpassendem Therapieansprechen. Ebenso sollte die Vermittlung eines passenden Therapieangebotes geboten werden.

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Letztes Update: 14. Juli 2026

Kommentare(1)

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Ich hab versucht, zur Vorbereitung ein wenig Geschichte zu undiagnosed-Aktivitäten aus Österreich zusammenzutragen: https://sarko.at/Themen-GOEG-IdeenBox/storage/Vorbereitung_Case_Manager_fuer_UDD.pdf
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Versorgung seltener und komplexer Erkrankungen > Fehlendes Case Management für komplexe und seltene Erkrankungen