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Case Management für komplexe Erkrankungen

Von "Ideenbox"

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Für Patient:innen mit seltenen und komplexen Erkrankungen (wie Lupus, Sarkoidose, und v.a.) ist ein medizinisch qualitätsgesichertes Case Management notwendig, da die organspezifische Struktur des fragmentierten Gesundheitssystems systembedingt zu Koordinationsdefiziten führt, ebenso wie fehlende Spezialisierung suboptimale Behandlung sehr wahrscheinlich macht. Diese Defizite sind medizinisch relevant und verursachen vermeidbare Kosten sowohl für das Gesundheitssystem, als auch für die betroffenen Patienten. Ein im medizinischen Qualitätsbereich verorteter Case Manager mit verbindlicher Schnittstelle zu sozialen Leistungen ist erforderlich, um kontinuierliche, verlaufsorientierte und interdisziplinäre Versorgung zu etablieren, die Versorgungsqualität im internationalen Vergleich her- und sicherzustellen und nachhaltige Strukturverbesserungen zu ermöglichen.

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Letztes Update: 14. Juli 2026

Kommentare(2)

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Ich hab zur Vorbereitung versucht, ein wenig Diskussion zwischen künstlicher Intelligenz und natürlicher Dummheit zum Thema festzuhalten, um Ideen für Lösungsansätze an der Hand zu haben: https://sarko.at/Themen-GOEG-IdeenBox/storage/Vorbereitung_Case_Management_fuer_komplexe_Erkrankungen.pdf
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Am dringendsten notwendig ist ein Case Manager offenbar für ME, obwohl es wahrscheinlich keinen Bereich in der österr. Gesundheitsversorung gibt, in dem Fehlverhalten von Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik so gut und umfangreich dokumentiert ist: https://sarko.at/Themen-PatVertretung/ME-CFS_Presse.htm
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Versorgung seltener und komplexer Erkrankungen > Fehlendes Case Management für komplexe und seltene Erkrankungen